Google-Todesurteil: Lively zu leblos

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Normalerweise gibt der Webkonzern neuen Produkten reichlich Zeit, um zu reifen. Nicht so im Falle der virtuellen 3D-Welt Lively. Peng! Tot…

Nach nur knapp sechs Monaten Lebensdauer kam der Exitus für den Second-Life-Herausforderer ziemlich überraschend und plötzlich. Heute kündigte Google offiziell an, dass bis Jahresende Schluss sei mit dem zweiten Leben in Lively.
Warum? Das wurde offiziell nicht begründet. Waren es die vielen Porno-Einsprengsel, die zuviel Support-Aufwand erzeugten? Ist es die Wirtschaftskrise, die Google zum Sparen zwingt? Oder sollen die Firmenressourcen erstmals konsequent nur auf Suche, Ads & Apps konzentriert werden? Eines ist sicher: Lively war ein kostspieliges Experiment, dass viel Rechenpower und Pflege erforderte, ohne aber groß Umsätze oder gar ein Millionenpublikum anzuziehen. (rm)

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