Studie: Unabhängige Softwarehändler setzen auf SaaS

NetzwerkeSoftware

Exakt 48 Prozent der Anbieter (ISVs) hätten bereits eine SaaS-Strategie im Einsatz, behauptet eine Untersuchung. Der Rest habe Probleme, sich dem neuen Erlösmodell anzuvertrauen.

Besonders die großen Namen unter den unabhängigen Software-Vertreibern haben ihr Herz für Software-as-a-Service (SaaS) und dem steten regelmäßigen Umsätzen dieses Gebührenmodells entdeckt, behauptet eine frische Studie von Rackspace, bei der die Teilnehmer einer Hosting-Konferenz unter die Lupe genommen wurden.

Demnach haben bereits 48 Prozent der ISVs auch SaaS-Offerten in ihrem Repertoire und die passende Verkaufsstrategie dafür parat. Einige entwickeln sogar schon eigene SaaS-Applikationen, um die existierenden Lösungen anzureichern und zu ergänzen. Noch gar nicht mit dem Thema der Software/Service-Verpachtung beschäftigt haben sich 15 Prozent der Vertreiber.
Wer sich dem Trend verschließt, riskiert am Ende, zurückzubleiben, warnt Rackspace-Marketing-Direktor Fabio Torlini.

Wer sich dagegen schon für die SaaS-Variante entschieden habe, lässt die Software entweder auf fremder Hardware (Managed Hosting) oder auf den Servern im eigenen Haus (Inhouse Hosting) laufen (je 37 Prozent der Fälle). Erst 8 Prozent der SaaS-Kunden setzen bereits auf Cloud-Technologie. (Ralf Müller)

SC Magazine