GSM-Verband verlangt NFC-Chips für das Handy

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Da es mit dem Mobiltelefon als Zahlungsmittel nicht so recht vorangeht, fordert der globale GSM-Verband die Hersteller auf, gefälligst mehr NFC-Chips zu verbauen.

Die Handelsorganisation der Mobilfunkindustrie, die GSM Association, fordert eine völlige Unterstützung der Near Field Communication (NFC) ein. Die Funktionalität der kontaktlosen Datenübertragung für kurze Entfernungen gehöre einfach zur Grundausstattung aller kommenden Mobiltelefone, fordert der Verband gestern auf der Asia Mobile in Macao. Nur so könne man dabei helfen, das Handy zum automatischen und anerkannten Zahlungsmittel aufzuwerten.

Die GSMA kündigte an, entsprechende Feldversuche organisiert zu haben und demnächst in acht weiteren Ländern mit neun Providern im Markt langfristige Bezahlversuche via NFC zu starten. Weitere Versuche mit 15 Providern in 14 Ländern seien in Planung. Bei großflächigen Tests in Taiwan, Frankreich und Korea habe man in der Vergangenheit schon gute Erfolge erzielt. Die Zufriedenheit der Teilnehmer habe bei 85 bis 90 Prozent gelegen. Der Service sei auch als sicher empfunden worden. (Ralf Müller)