Frische Blade-Server von Hewlett Packard

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Bessere Blade-Server, ein Ethernet-Modul für mehr Bandbreite und mehr Leistung für Vitual Machines lautet das jüngste Angebot des IT-Konzerns.

HP stellte gestern noch frische Produkte vor, um die Performance von virtuellen Server-Umgebungen zu steigern, die Verbindung zwischen Netzwerk und Außenwelt zu verbreitern und das ganze Unternehmensnetz auf Trab zu bringen. Als erstes Produkt der neuen Server-Familie liefert Hewlett Packard ab sofort den “Virtual Connect Flex-10 Ethernet” aus.

Das Modul vervierfacht die Zahl der Netzwerk-Interface-Ports (NIC), die der Blade-Server-Infrastruktur zur Verfügung stehen. “In einer virtuellen Umgebung muss man bestimmten Virtual Machines ab und an mehr Netzwerk-Bandbreite zugestehen. Das könnte etwas schwierig werden, wenn Ihr Server nur zwei NICs besitzt”, zeichnet Entwicklungsmanager Phil McLean die Notwendigkeit von VC Flex-10 auf.

Das Modul passe wunderbar in den angekündigten HP ProLiant BL495c, ein Blade mit besonderen Virtualisierungsfähigkeiten. Daher sei der Hauptspeicher auch auf 64 GByte ausbaubar, was doppelt so viel ist wie die bisherige Obergrenze für HP-Blades.

Der Hersteller hat zudem eine Lösung parat für Unternehmen, die überhaupt keine Blade-Infrastruktur besitzen: Der ProLiant DL385 G5p ist ein Server im konventionellen Rack, der stolze 128 GByte RAM und bis zu 6 TByte Speicherplatz unterbringt. “Kunden wie etwa Web-Hoster brauchen häufig eine ziemliche Quantität an internem Platz”, erläutert McLean.

HP verweist darauf, dass VMware, Citrix XenServer und Microsoft Hyper-V unterstützt werden. Virtualisierungsspezialist Parallels kündigte seinerseits an, die neue HP-Hardware zu supporten, so dass sie mit der Virtuozzo Containers Software laufe. (Ralf Müller)