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Test: Adobe Illustrator CS4
Freies Malen – ohne Zahlen
Bessere Programmoberfläche
Zu leichteren Zeichnen mit Illustrator CS4 trägt die vielfach überarbeitete und ergänzte Oberfläche einen entscheidenden Teil bei. So unterstützen Smart Guide-Infos, die an die Positionierhilfen aus InDesign erinnern, beim exakten Setzen und Verschieben von Ankerpunkten. Gradienten lassen sich nun direkt am Objekt kontrollieren und einstellen. Der Weg über die Palette nicht mehr erforderlich.
Die Appearance-Palette hingegen, auch bekannt aus Photoshop CS4, hilft beim Anpassen und Kontrollieren von Objekten, indem sich Effekte damit schnell hinzuklicken oder ausblenden und nachträglich immer noch ändern lassen. Bei einem Objekt können damit zugleich mehrere Änderungen vorgenommen werden. Sofern mehrere Objekte mindestens eine Einstellung gemeinsam haben, erlaubt die Appearance-Palette aber auch, diese für alle ausgewählten Objekte gleichzeitig zu bearbeiten. Das beschleunigt das Arbeiten in Einzelfällen deutlich, denn Effekte, Füllungen, Rahmen, Verzerrungen, Schatten und viele weitere Anpassungen müssen nur einmal vorgenommen werden. Attribute, die über die Appearance-Palette ein- und ausblendbar sind, lassen sich indes auch leicht per Copy and Paste auf andere Objekte übertragen.
Soll in einem komplexen Designprojekt nur ein einzelnes Objekt bearbeitet werden, das unter Umständen zwischen mehreren Ebenen und Objekten eingebunden ist, hilft der Isolationsmodus. Dieser unterstützt jetzt mehr Objekte wie auch kombinierte Pfade, Verläufe, Bilder und Masken. Auf Wunsch verschafft der Outline-View ebenso wie das schnelle Ein- und Ausblenden von Objekten mehr Übersicht. Ist ein Bildelement fertig, kann der Anwender es arretieren und vor ungewollten Änderungen schützen. Wie in Photoshop und InDesign der Generation CS4 unterstützt auch Illustrator das Tabbed Browsing durch geöffnete Dokumente und bringt zahlreiche Voreinstellungen für deren gleichzeitige Darstellung auf der Arbeitsfläche mit. Für die
so genannten Workspaces, die vor allem die Anzeige bestimmter Werkzeuge und Paletten betreffen, bietet Illustrator ebenfalls eine Vorauswahl. Anwender können zwischen Optionen wählen, die Freehand, InDesign oder Photoshop ähneln sowie Funktions-orientierten Ansichten, die vor allem für Malen, Typo, Web oder Print und Proof geeignet sind. Einsteiger greifen am besten zunächst zur Einstellung Essentials, die alle notwendigen Werkzeuge bereithält und eine gute Übersicht bietet.
Die Oberflächen-Konfiguration von Illustrator passt sich auf Mausklick den Bedürfnissen an.







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