Obama kriegt BlackBerry-Verbot

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Selbst als Präsident der Vereinigten Staaten darf man wohl nicht alles: Barack Obama wird allem Anschein nach sein geliebtes BlackBerry aufgeben müssen, um sein neues Amt zu bekleiden.

Um Präsident zu werden hat Obama bereits eine andere lästige Sucht an den Nagel gehängt: Das Rauchen. Eine andere ist sein BlackBerry. Der neue Präsident checkt ständig seine Mails, um so immer auf dem Laufenden zu bleiben. Laut dem öffentlichen Aufzeichnungsgesetz werden aber alle E-Mails mitgeschnitten – selbst die des Landesoberhaupts. Wenn Obama also nicht möchte, dass seine Mails veröffentlicht werden, sollte er lieber gar nicht Mailen, so die Nachrichtenagentur AP. Zudem bestehen Sicherheitsbedenken, wenn der Präsident immer ein Handy mit sich trägt, das verfolgt werden kann.

»Es wird sicherlich ein elektronischer Entzug«, meint Reed Dickens, der Sekretär des Präsidenten. Letztendlich liegt die Entscheidung aber bei Obama selbst. Experten schätzen jedoch, dass die Berater des Präsidenten Obama dazu bringen sein BlackBerry wegzulegen. (Maxim Roubintchik)