ARM legt nach

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Auf die Überraschungsnachricht, dass ARM-Prozessoren demnächst mit Linux können, folgt ein zweiter Streich: Eine vertiefte Kooperation mit Adobe soll die Prozessoren für den mobilen Internet-Gebrauch optimieren.

Adobe will den Flash Player 10 und Adobe AIR für Handy mit ARM-Prozessoren überarbeiten; ARM erklärt, dass es darum geht, “das Internet-Erlebnis überall hinzubringen”. Das ist zwar zunächst mal nur ein Spruch, der gegen Intel und AMD gezielt ist, aber zusammen mit der Ubuntu-Offensive setzt ARM offenbar darauf, sich auch jenseits des Smartphone-Marktes gut in Stellung zu bringen.

Die neuen ARM-Prozessoren, die mit den optimierten Adobe-Programmen zusammenarbeiten, sollen sich in der zweiten Hälfte des Jahres 2009 folgerichtig auch nicht nur in den Mobiltelefonen finden, sondern auch in Set-Top-Boxen und “anderen Geräten”. [gk]

Reuters