Revolution: Linux für ARM Prozessoren

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Canonical kündigt Ubuntu Desktop Linux für Arm Chips an, Mobilcomputer ohne x86 am Horizont.

Die Ankündigung von Canonical, in Zusammenarbeit mit Prozessordesigner ARM Ubuntu-Linux auf die verbreitete Kleingeräte-Hardware-Plattform zu portieren, kann unabsehbare Folgen haben. Zunächst wird Ubuntu – und die ganze damit verknüpfte OpenSource-Software – ab April 2009 auf ARM Cortex-A Chips laufen (wie auch auf den Folgegenerationen.

Das bedeutet: Gerätehersteller können dann Netbooks mit voller Desktop-Funktionalität anbieten, die mit den Strom sparenden ARM CPUs ausgestattet sind. Mobile Internet Devices (MIDs) wie das Nokia N810 Internet Tablet zeigen eine Stand-By-Zeit von mehreren Wochen, während Intel-Atom-Prozessoren keine acht Stunden in einem empfangsbereiten Betriebszustand durchhalten.

Die Zusammenarbeit von Canonical und ARM stellt also ein Bedrohung für die Pläne von Intel und AMD dar, die beide auf die effektive, aber wenig effiziente x86-Technik setzen. Wie die Mobile-Internet-Books der Zukunft aussehen, wissen wir spätestens nächstes Frühjahr. Ich bin tatsächlich schon sehr gespannt.

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Slashdot