MS-Direktvertrieb: Zur Hölle mit dem Channel

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Wo sich gerade Dell von der direkten Auslieferung an den Endkunden scheibchenweise verabschiedet, musste jemand wohl den verwaisten Ball aufnehmen. Ausgerechnet Microsoft tut dies und eröffnet in den wichtigsten Märkten eigene Shops.

Die Mini-Revolution in der Unimatrix wird über das eigene Firmenblog in die Welt hinaus*ähhh*geflüstert. Man will ja nicht die vielen Softwarehändler in den Märkten gleich mit der Nase darauf stupsen, dass man sie teilausbootet.
In USA, Großbritannien und Deutschland jedenfalls ist ab sofort ein Microsoft Store online, bei dem der Endverbraucher direkt einiges an Software (in den USA auch Games und Hardware!) des Hauses bestellen kann. Dabei werden Vertriebskanäle und Großhändler bewusst umgangen, bestätigt Windows-Manager Brandon LeBlanc im MS-Blog.
Weitere Shops sollen folgen, zum Beispiel in den Niederlanden, Spanien und Frankreich. Die Preise halten sich übrigens sklavisch an den empfohlenen Verkaufspreisen, so dass die Produkte draußen im Markt in der Regel günstiger zu finden sind. Dennoch wird tausenden von MS-Händlern dieser Direktvorstoß nicht munden. (rm)

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