Fujitsu Siemens setzt auf hochwertige Komplett PCs

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Fujitsu setzt auf hochwertige PCs, statt Preisbrecher mit Atom-Prozessor. Brutale Preiskämpfe will FSC erst gar nicht eingehen.

Nach der kompletten Fujitsu Übernahme von Fujitsu Siemens Computers (FSC) setzt das deutsch-japanische Management nun auf Komplett-PCs, die einen hohen Nutzwert haben. Damit erklärt das neue alte Unternehmen auch eine Absage an das Nettop- und Netbook-Segment. Im unteren PC-Markt-Segment sind die Margen niedrig und die Gefahr eines Preiskampfes ist dort zu gefährlich.

Seit einer ganzen Weile sind Ansätze dieser Strategie zu erkennen. Fujitsu setzt darüber hinaus schon länger auf Consumer-Laptops mit leistungsfähigen Grafikkarten in Kombination mit integrierten Chipsätzen. Die typischen gut ausgerüsteten Business-Laptops bleiben ein wichtiges Kernsegment. Der nun japanische Hersteller setzt auf komplett ausgestattete PCs mit einem sogenannten »Rundum Sorglos Paket«. Für Kunden bedeutet das konkret stets aktuelle automatisierte Updates und Datensicherungs-Features.

Damit setzt der Computerhersteller FSC auf eine völlig andere Strategie als seine Wettbewerber. Dell setzt auf sehr flexiblen Onlineversand und strenge Segmentierung in Business- und Consumer-Kunden  – auch mit einigen Netbook- und Nettop-Modellen. Die fernöstlichen Computer-Giganten Asus und Acer hingegen setzen auf hohe Stückzahlen und breite Modellpaletten – auch im Einstiegssegment. (Martin Bobowsky)