TESTS
Windows 7 – Ein erster Test
Angetestet: Wie schlägt sich Windows 7 in der Praxis
MediaPlayer 12, Internet-Explorer 8 und Daten-Bibliothek
Microsoft liefert 7 mit der typischen Windows-Software-Palette in der neuesten Version aus: Darin enthalten sind der Internet Explorer 8, Windows Mediaplayer 12 sowie DirectX11. In unserer frühen Test-Version ist allerdings noch nichts von DirectX 11 zu sehen. Zum Einsatz kommt weiterhin DirectX 10. Der Mediaplayer hingegen besticht durch wenige, dafür aber nützliche, Änderungen. Microsoft gibt sich minimalistisch: Während die »Aktuelle Wiedergabe« früher in der normalen Ansicht eingereiht war, gibt es nun dafür eine gesonderte platzsparende Version, »Now Playing«-Modus genannt, indem weitgehend auf Bedienelemente verzichtet wurde. Erst wenn die Maus über dem Fenster platziert wird erscheinen Steuerungs-Buttons wie Wiedergabe, Zurück, Playlist und Co. Wer mehr Informationen braucht kann in die gewöhnliche Ansicht wechseln. Auch diese wurde aufgepeppt. Wird der Mauszeiger über einem Lied in der Mediendatenbank positioniert, spielt der Player automatisch die ersten 15 Sekunden ab. Damit lässt sich schnell erkennen, ob es bei dem ausgewählten Lied um das gesuchte Stück handelt.
Bildergalerie
Beim Thema Suche h
at sich in 7 allgemein viel getan: Um die Übersicht im Datendschungel zu vereinfachen, hat Microsoft eine Bibliothek eingeführt. Die ist allgegenwärtig und sowohl im Explorer, Netzwerk als auch Mediaplayer und Mediacenter zu sehen. Das Betriebssystem ordnet dabei automatisch alle Dateien des gleichen Typs in eine Kategorie. Bei der Sortierung handelt es sich lediglich um einen Filter. Das Betriebssystem ordnet die Dateien nicht neu, sondern fasst sie gesondert in einem Archiv zusammen. So erhalten Nutzer schnell einen Überblick über alle Kontakte, Bilder, Videos, Musik und ihre Downloads. Auch die Daten aller anderen Homegroup-Nutzer sind in der Bibliothek aufgeführt. Die Homegroup ist eine Netzwerktechnologie, die die Kommunikation mit anderen Windows-7-Rechnern vereinfachen soll: Mit der neuen Funktion können mehrere Rechner in einem Heimnetzwerk schnell und einfach miteinander verbunden werden. Falls es sich um ein Funknetzwerk handelt, reicht es aus, in Reichweite des WLANs zu kommen, um sich einzuwählen. Ist der Rechner ersteinmal Teil der Homegroup, kann er die gemeinsamen Ressourcen nutzen. Dazu gehören zum Beispiel die Medienbibliothek, Drucker und USB-Geräte. Alle angeschlossenen Geräte werden über Microsofts »Device Stage« kontrolliert. Die Peripherieverwaltung erspart den Anwendern das Setup von Steuerungsprogrammen für Geräte wie zum Beispiel MP3-Player, Handys und Spezial-Tastaturen. Angeschlossene Gerätschaften werden automatisch erkannt und von einer bereits vorinstallierten Microsoft-Software betreut.









Letzter Kommentar
0 Antworten zu Windows 7 – Ein erster Test
Angetestet: Wie schlägt sich Windows 7 in der Praxis