Windows 7 kommt ohne USB-3.0-Support

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Microsofts jüngstes Betriebssystem wird ohne Unterstützung für den neuen USB-Standard ausgeliefert. Es herrscht noch Uneinigkeit über die Spezifikationen.

Ursprünglich sollte der Support von USB 3.0 eine der bedeutendsten neuen Funktionen von Microsofts jüngstem Betriebssystem sein. Inzwischen scheint es aber immer so, dass USB 3.0 nicht zusammen mit Windows 7 sein Debut feiern wird. Der neue Verbindungsstandard soll bis zu 10 Mal schneller als das heute etablierte USB 2.0 sein. Microsoft begründet seine Entscheidung damit, dass man in Redmond noch keine fertigen USB-3.0-Geräte vorliegen hatte, so das Apcmag. Aus diesem Grund konnte man mit dem neuen Protokoll noch keine Tests durchführen und den Standard nicht in Windows 7 integrieren.

Das neue Betriebssystem soll im Juni nächsten Jahres fertig gestellt werden. Bis dahin kann sich noch einiges ändern. Microsoft hat zum Thema USB 3.0 einige interne Umfragen durchgeführt und festgestellt, dass viele Kunden sich das neue Verbindungsprotokoll auch für Windows Vista wünschen. Es ist also denkbar, dass der Softwaregigant sowohl Vista, Server 2008 als auch Windows 7 per Patch mit dem neuen Standard ausrüstet. (Maxim Roubintchik)