Phoenix M. Lander offiziell für tot erklärt

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In seinen letzten Tagen stieg er zum Medienstar auf, jetzt wurden ihm winterliche Kälte und Dunkelheit zum Verhängnis.

Die US-Raumfahrtagentur Nasa hat seit dem zweiten November keine Antwort mehr von der Marslandesonde Phoenix bekommen. Daher erklärte Phoenix mission project Manager Barry Goldstein vom Nasa Jet Propulsion Laboratory in Pasadena, California: “Wir stellen gerade die Operation ein, zum jetzigen Zeitpunkt”. Allerdings fügt er hinzu:”Aber weil wir selbst von der Robustheit dieses Fahrzeugs zu überrascht wurden, werden wir weiter nach Signalen lauschen. Unsere Satelliten umkreisen den Mars alle zwei Stunden, also lassen wir das Radio eingeschaltet und senden Rufsignale an den Phoenix, um zu sehen, ob er reagiert”.

Phoenix wurde im August 2007 von der Erde gestartet und landete am 25. Mai auf der Oberfläche des roten Planeten. Die Mission war ursprünglich für drei Monate ausgelegt, zur Überraschung seiner Erbauer hielt der Lander aber mehr als fünf Monate durch. Er fotografierte rund 25.000 Bilder und fand sowohl Wasser-Eis als auch (Wasser-)Schnee.

Vor wenigen Tagen hatten die Gadget- und Roboterfreunde von Gizmodo USA ein “Guestblogging” des Phoenix M. Lander begonnen, eben um dessen letzte Tage zu dokumentieren. [fe]

BBC

Gizmodo