AMD: Deutschland wird zur 32nm-Zentrale (Update)

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Der Chiphersteller plant, Dresden kräftig und schneller als gedacht auszubauen. Die Prozessoren in 32-nm-Bauweise sollen dort schon ab Ende 2009 vom Band rollen. Als CPU und GPU!

Seit AMD mit arabischer Hilfe seine Finanzen geordnet hat, könne man nun in die Zukunft investieren und die Produktionslinien in Dresden (Fab 36 und 38) ausbauen. Der Herstellungs-Vizepräsident Udo Nothelfer kündigte dies gerade in München an. Die beiden Fabriken werden zu der neu gegründeten Fertigungsfirma “The Foundry Company” gehören und schon im nächsten Jahr geplant 50.000 Wafer im Monat ausspucken.

Gegen Ende 2009 werde auch die Produktion von ATI-GPUs nach Dresden verlagert. Bis dahin soll die Umstellung auf 32nm-Prozesse vollendet sein. Das klingt verdammt kurzfristig für so eine empfindliche neue Technologie, aber AMD bleibt praktisch nichts anderes übrig als extrem aufs Tempo zu drücken, um den Anschluss an Marktführer Intel nicht zu verlieren und im Markt wieder wachsen zu können. Und damit das Vertrauen der Geldgeber zu rechtfertigen. Dresden wird damit zum entscheidenden Schlachtfeld für AMD. (Ralf Müller)

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