Vodafone mit aktivem Anti-Krisen-Management

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Der britische Telekomkonzern, umsatztechnisch der größte Mobilfunkprovider der Welt, schnallt den Gürtel enger, um durch die wirtschaftlich unruhigen Zeiten zu kommen.

Die Vodafone Group Plc stellt sich auf weniger Profit ein und wolle diese Woche seine Vorhersagen für das Geschäftsjahr kürzen. Eine Gewinnwarnung klassischer Statur sei dies aber nicht, sondern nur eine Vorsichtsmaßnahme angesichts eines unsicheren ökonomischen Umfeldes. Außerdem wurde ein Kostensparprogramm für einige etablierte Märkte aufgelegt, berichtete gestern die Sunday Telegraph. So werde der noch neue CEO Vittorio Colao wohl am Dienstag eine Entlassungsrunde ankündigen.

Damit folgen die Briten der Deutschen Telekom auf dem Fuße, die erst am Donnerstag ihre Vorhersagen anpasste. Vodafone muss vor allem in Spanien Federn lassen, so dass die Umsätze im Gesamtjahr nur noch etwa knapp 50 Milliarden Euro erreichen. Weitere Firmenübernahmen seien angeblich erstmal zurückgestellt. Statt dessen konzentriere man sich darauf, in den Schwellenländern die Performance zu verbessern. (Ralf Müller)

Reuters