Cloud Computing: Amazon kooperiert mit Salesforce

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Das gemeinsame Projekt verbindet Speicher- und Rechenleistung von Amazon mit der Entwicklungsplattform von Salesforce.

Amazon, das Internet-Kaufhaus für CDs, Bücher, Drogeriewaren, Küchengeräte, Werkzeuge, Tapeten, Uhren, MP3-Player, Schuhe und alles andere, was der Mensch so braucht, entwickelt sich auch im B2B-Bereich zum Vollsortimenter. Das Unternehmen hat sich jetzt mit Salesforce zusammengetan, einem Spezialisten für CRM und webbasierte Enterprise-Anwendungen.

Das gemeinsame Projekt verbindet die Speicher- und Rechenleistung der Amazon Web Services mit der Entwicklungs- und Betriebsplattform von Salesforce.

Salesforce ist mit seiner CRM-Lösung auch in Deutschland präsent.

Das Toolkit Force.com von Salesforce ist eine Entwicklungs- und Betriebsplattform (Platform-as-a-Service, PaaS), mit der Entwickler komplexe On-Demand-Anwendungen erstellen können.

Amazon-API im  Salesforce-Tool
Der Vorteil der Kooperation für die Kunden: ISVs oder Entwickler können Datenbank, Logik- und User-Interface-Funktionen auf die Amazon-Services S3 (Simple Storage Service) und EC2 (Elastic Compute Cloud) aufsetzen, die die Rechen- und Speicherleistung zur Verfügung stellen. Amazon stellt dazu ein Toolkit zur Verfügung, das die Programmierschnittstelle von S3 direkt in der Programmiersprache Apex von Force.com integriert.

Beim Thema Cloud Computing sind viele IT-Entscheider noch unsicher, ob dies wirklich ein unausweichlicher Trend oder doch nur ein vorübergehender Hype ist. Deshalb bewerben die Anbieter die neue Technik oft mit markigen Worten. So tönt Salesforce-Chef Marc Benioff (Chairman und CEO): »Cloud Computing ist nicht nur die Zukunft von salesforce.com, es ist auch die Zukunft der IT-Industrie«.
(Mehmet Toprak)