MED-V: Lösung für Desktop-Systeme
Virtualisierung: Microsoft konzentriert sich nun auf Desktops

Der Redmonder Software-Riese setzt auf die Virtualisierung von Desktops (MED-V). Mit der dazugehörigen Verwaltungssoftware will Microsoft die Verwaltung und Verteilung der virtualisierten Desktops an Anwender vereinfachen.

von Johann Baumeister 0

Virtueller PC

Die Virtualisierung der Desktops zählt zur jüngsten Variante im Reigen der virtuellen Dienste. Dabei geht es darum, einen Client-Desktop virtuell nachzubilden. Mit dem Client-Desktop ist hier das Benutzergerät gemeint. Der Benutzer erhält bei der Desktop-Virtualisierung einen Windowsrechner mit dem gesamten GUI und der von Windows bekannten Logik auf seinem Arbeitsgerät parallel zu dem eigentlichen Basis-Betriebssystem bereitgestellt. Dieser Windows-Desktop wird dem Benutzer von einem zentralen Dienst geliefert.

Das Modell sollte nicht mit den Terminal-Diensten verwechselt werden und hat keine Gemeinsamkeit mit diesen. Bei den Terminal-Diensten erhält der Benutzer lediglich die Bildschirmausgaben einer Applikation auf seinen Bildschirm gespiegelt, nie aber einen ganzen Desktop. Die technische Umsetzung der Desktop-Virtualisierung passiert durch eine virtuelle Zwischenschicht. Diese neue Variante der Virtualisierung trägt den Namen Microsoft Enterprise Desktop Virtualization (MED-V).

 

Durch MED-V lassen sich Applikationen, die unterschiedliche Betriebssysteme benötigen, parallel auf einem Rechner betreiben.

 

Letzter Kommentar




0 Antworten zu MED-V: Lösung für Desktop-Systeme
Virtualisierung: Microsoft konzentriert sich nun auf Desktops

Hinterlasse eine Antwort

  • Erforderliche Felder sind markiert *,
    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>