IBM ergänzt Lotus Symphony um Mac-Support

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Der IT-Konzern erlaubt Apple-Besitzern demnächst, von ihrem OS-X-Desktop aus auf die freie Programm-Suite Lotus Symphony 1.2 zuzugreifen.

Auf die Idee kam IBM nicht von selbst, denn die Gemeinschaft der Symphony-Nutzer äußerte diesen Wunsch schon länger. Der Konzern erhörte den Wunsch der Fans und bietet ab sofort die Mac-Unterstützung für Symphony 1.2 an – und übrigens zugleich auch die für Ubuntu 8.0.4 Linux.

Mehr noch, wurde die Symphony-Mac-Variante auch noch auf die Aqua-Oberfläche optimiert, so dass die simplen Themes beibehalten werden können. Zusätzlich gibt es die Chance, Daten aus Tabellenkalkulationen und Pivot-Tabellen zu saugen.

»Diese Öffnung gegenüber Mac und Ubuntu sind ein Beweis für IBMs Hinwendung zu wichtigen Standards wie dem Open Document Format«, meinte Lotus Entwicklungsdirektor Michael Karasick, der gleich auf die Symphony-Roadmap verwies, die für 2009 die perfekte Anpassung an die Open-Office-Technologie auf Basis von ODF 1.2 verspricht. »Damit sind Dokumente voll in die Geschäftsprozesse und -applikationen integriert«, verspricht Karasick. (Ralf Müller)