High Performance Computing betritt den Massenmarkt

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Was bislang nur Forschungseinrichtungen, dem Staat oder reichen Konzernen vorbehalten war, soll nun leichter verfügbarer werden: die Power von HPC.

Sehr viele Firmen könnten zumindest ab und an High Performance Computing (HPC) gut gebrauchen, wenn es denn verfügbarer und deutlich erschwinglicher zu haben wäre. Dank immer schnellerer Prozessoren, enormen Designfortschritten und den Aktivitäten mancher IT-Firmen nimmt der HPC-Markt langsam Fahrt auf. So kündigte Cray bekanntlich ein kleines System für Windows und Linux an. Hersteller Appro, beteiligt an den schnellsten Supercomputern der Welt (z.B. im Lawrence Livermore National Laboratory), bietet Unternehmen ebenfalls persönliche HPC-Systeme an.

»Das Thema wird definitiv zu einem Markttrend«,

bestätigt auch Burke Banda, Marketing-Manager für Server bei AMD. Indiz dafür sei auch der Einstieg von Microsoft: »Der Konzern springt mit einem gewaltigen Satz in das HPC-Thema und sucht den Erfolg«, weiß Appro-Vizepräsident John Lee. Er schätzt, dass heute schon eins von zehn Systemen für den Einsatz im Cloud Computing der Unternehmen vorgesehen sei.
(Ralf Müller)

Weblinks

Cray baut günstiges HPC-System

HPC wird Mainstream