Obama-Trojaner tarnt sich als Flash-Update

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Kaum ist der nächste US-Präsident gewählt, nutzen Cyber-Kriminelle die politische Neugierde aus. Zur Zeit werden E-Mails verschickt mit Links zu offiziell wirkenden Obama-Webseiten.

Bedeuerlich ist hingegen, dass hinter diesen Webseiten nicht der Wahlkampf-Apparat von dem künftigen US-Präsidenten steht, sondern finstere Gesellen. Die Fake-Webseiten gehören zu einem internationalen Bot-Netzwerk.

Der Sicherheitsspezialist Cloudmark warnt vor einem Besuch der Seiten. Ein Video-Link fordert den Besucher zu einem Update des Adobe Flash-Players auf. Ein Klick auf den Link führt aber kein Update aus, sondern schiebt dem Besucher heimlich einen Trojaner unter. Dieser treibt sein Unwesen als »Obama-Trojaner«. Fachleute sprechen auch von dem »Possible_Crypt« – oder »Mal/Emogen-N-Trojaner«.

Cloudmark empfiehlt, dass kein Computernutzer auf unbekannte Mail mit Links und Anhängen klicken sollte. (Martin Bobowsky)