Microsoft oder Apple: Wer hat mehr Geld?

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Wenn man genau nachrechnet, kommen die wahren Verhältnisse ans Tageslicht.

Danke an die Kollegen vom britischen Register, die ausführliche Vergleichszahlen unter dem Teppich hervorkramten. Die Herausforderung: Apfel mit Gurken (nicht gegen Gurken, die können sehr wohlschmeckend sein) zu vergleichen, zumindest in finanzieller Hinsicht. So erreichten im abgelaufenen Geschäftsquartal Microsoft 15,06 Milliarden US-Dollar Umsatz und 4,37 Milliarden Gewinn, während Apple nur 7,9 bzw. 1,14 vorzuweisen hatte. Haha, oder?

Naja, nach den Regeln der US-Börsenaufsicht SEC müssen Abo-Einnahmen gesondert verbucht werden. Rechnet man also das iPhone-Geschäft mit rein, kommt Apple auf 11,68 Milliarden Umsatz und 2,44 Milliarden Gewinn. Das wird dann schon knapper, wenn man bedenkt, dass der Digital-Obst-Hersteller bisher nur 5 Prozent des weltweiten PC-Markts einnimmt, und Microsofts Umsatz um 9, Apples dagegen um 75,1 Prozent im Vorjahresvergleich anstieg.

Da wundert es einen nicht, wenn das Borg-Sparbuch bei der Stadtsparkasse Redmond (übertragen gesprochen) 20,7 Milliarden US-Dollar schwer ist, die Kreissparkasse Cupertino aber ein (ebenso bildliches) Sparguthaben einer gewissen Jobs-Firma von 24,5 Milliarden hält. Also, da möchte man mit Steve Ballmer nicht tauschen, oder? [fe]

The Register

Appleinsider