Opera für iPhone: Alternativ-Browser sind nicht erlaubt

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Opera für Apples Handy ist anscheinend fertig. Vertreiben wird der norwegische Hersteller sein Produkt trotzdem nicht. Schuld sind Apples Lizenzen, die den Einsatz eines Alternativ-Browsers verbieten.

Opera Mini ist die Mobilvariante des beliebten norwegischen Browsers. Normalerweise läuft diese Version als Java Applet auf allen gängigen Mobiltelefonen. Apples iPhone hat jedoch keine Java Virtual Machine, weswegen Opera seinen Mobil-Browser anpassen musste und als native Anwendung für das Apfel-Handy entwickelt hat. Dazu wurde Apples SDK benutzt, eine Entwicklungsumgebung für iPhone-Erweiterungen. Nach genauerem Studium der SDK-Lizenzen fiel den Norwegen allerdings auf, dass ein Alternativ-Browser nicht gestattet ist. Apple verbietet die Entwicklung und den Vertrieb eines anderen Browsers, als des vorinstallierten Safari. Das erklärte Opera-Chef Jon S. von Tetzchner gegenüber der New York Times.

So hat man bei Opera zwar eine iPhone-Version des Opera-Mini fertig, wird sie aber nicht auf den Markt bringen. Auch Firefox ist mit ähnlichen Bestrebungen im August dieses Jahres bereits gescheitert und wirft Apple vor Konkurrenz-Anwendungen zu unterbinden. (Maxim Roubintchik)