Intel steigt bei VMware langsam, aber sicher aus

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Während Firmenübernahmen als Signal der eigenen Macht und Stärke gerne lautstark in die Welt posaunt werden, ist der Ausstieg aus einem Unternehmen meist eine kleinlaute Sache. Dass Intel sich von VMware zurückzieht, kam erst durch einen Antrag bei der Aufsichtsbehörde raus.

219 Millionen Dollar hatte Intel erst 2007 für 9,5 Millionen Aktien des Virtualisierungsspezialisten ausgegeben. Jetzt will der Chip-Hersteller die Hälfte seiner Anteile wieder loswerden. Eine Million Aktien sind bereits in aller Heimlichkeit an Cisco Systems und an EMC, die Muttergesellschaft von VMware, gewandert.

Cisco war bereits zum Börsengang eingestiegen und will VMware offenbar auch in schweren Zeiten treu bleiben; für den Rest der Aktien, die Intel loswerden will, hat sich aber offenbar kein Großkunde finden lassen und so wandern sie in den offenen Handel. [gk]

The Register