Filmstudios prügeln sich um Gaming-Rechte

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Electronic Arts vergab die Filmrechte an einem noch nicht einmal angekündigten Spiel. Die gute Nachricht: Trashfilmer Uwe Boll ist nicht mit im Spiel.

Die großen Studios steigen ernsthaft bei Game-Verfilmungen ein und setzen zunehmend professionelle Filmemacher an deren Umsetzung. Universal bekam den Zuschlag an Dante’s Inferno (es geht um eine Reise durch die tiefsten Tiefen der Hölle), nachdem das gleiche Studio die Umsetzung des EA-Titels Army of Two mit deutlich mehr als Uwe-Boll-Aufwand stemmte und dafür sogar den renommierten Drehbuchschreiber Scott Z. Burns gewann, bekannt durch “The Bourne Ultimatum”. Für den Deal abzudrücken ist außerdem eine siebenstellige Optionszahlung – Ergebnis einer von EA veranstalteten Auktion, bei der vier Filmstudios gegeneinander antraten.

Bislang waren Game-Titel für Filmfirmen erst von Interesse, wenn sie wie “The Sims” oder “Mass Effect” ihre Beliebtheit bereits bei Gamern bewiesen hatten. Jetzt sind die Studios schon mit im Boot, während das Spiel noch entsteht.

(nik)

Variety