Dell: Unbezahlter Urlaub soll weitere Entlassungen verhindern

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Der amerikanische Computerhersteller ist zurückgerudert und zwingt seine Mitarbeiter einen bis fünf Tage unbezahlten Urlaub zu nehmen – ansonsten drohen noch mehr Kündigungen.

Als offizielle Begründung für sein Vorgehen gibt Dell »Arbeitsmangel« an, berichtet die Tageszeitung Austin American-Statesman. Die Order kam von Michael Dell höchstpersönlich. Durch den unbezahlten Urlaub plant der Computerhersteller Kosten zu senken. Um welche Summen es sich dabei handelt ist bislang unbekannt. Fest steht, jeder Mitarbeiter des Unternehmens soll sich einen bis fünf Tage frei nehmen. Dell hofft durch diese Sparmaßnahme soviel zu sparen, dass weitere Entlassungen nicht notwendig sind. Desweiteren herrscht in dem Unternehmen ab sofort ein Einstellungsstopp und die Anzahl der freiberuflichen Mitarbeiter wurde massiv reduziert.

Im April dieses Jahres hat das Unternehmen bereits 8800 Stellen gestrichen und angekündigt bis zum Jahr 2011, 3 Milliarden US-Dollar zu sparen, um so weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben. (Maxim Roubintchik)