Dell denkt an unbezahlten Urlaub

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Natürlich nicht der Chef selbst. Aber der Rest der Belegschaft könnte doch mal fünf Tage zuhause bleiben, selbstverständlich ohne Lohnfortzahlung.

Bei der Nummer Zwei der Computer-Hersteller rüstet man sich für schlechte Zeiten. 8.900 Stellen hat man wie geplant zwar fast schon abgebaut, aber was sich auf dem Markt zusammenbraut, versetzt Dell offenbar in Furcht und Schrecken.

Anders als etwa Asus, wo man eine rosige Zukunft Dank steigender Netbook-Nachfrage erwartet, sieht Dell eine “Konsolidierung” der Nachfrage, wie man deren Einknicken beschönigend nennt. Ausbaden sollen das die Beschäftigten, denn nun nahegelegt wird, in den nächsten drei Monaten fünf Tage unbezahlten Urlaub zu nehmen, um die Kosten des Unternehmens zu senken.

Immerhin weiß zumindest Michael Dell, wie es wieder aufwärts geht – auch er setzt auf Cloud Computing und kündigt an, dass Dell ein eigenes Wölkchen mit seinen IT-Services am Himmel erscheinen lassen will. Die Aussagen dazu jedoch, wann es mit voller Kraft in die Zukunft gehen soll, bleiben wie das Thema selbst: wolkig. [gk]

Reuters