Datensicherung ohne Kompromisse in Multiplattform-Umgebungen
Security in heterogenen Netzen

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Linux setzt sich immer mehr durch. Somit steigt auch die Nachfrage nach plattformunabhängigen Datensicherungslösungen. Was Unternehmen bei der Implementierung einer Multiplattform-Datensicherung beachten sollten, zeigt der Artikel.

Multiplattform-Backup und Recovery

Die wichtige Rolle die Linux mittlerweile in den Unternehmen spielt, hat eine neue Debatte ausgelöst: Wie kann Linux in eine Gesamtstrategie integriert werden, so dass ein Schutz aller Daten gewährleistet wird, unabhängig davon auf welcher Plattform oder Anwendung diese basieren. Ein derartiges Multiplattform-Backup und Recovery ist die erste Verteidigungslinie, um die Funktionalität von Linux-Umgebungen sicherzustellen.

Hierzu ist unbedingt eine plattformunabhängige Lösung erforderlich, die ein Backup sowohl in Linux, Solaris und Mac OS X Umgebungen, als auch unter Windows, HP-UX und AIX unterstützt. Sind die Backup- und Recovery-Grundfunktionen abgedeckt, ist es sinnvoll, nach fortschrittlichen Möglichkeiten für eine Datensicherung mit erhöhtem Schutz zu suchen. Dazu gehören:
Echtzeit-Replikation
Snapshots
zentralisiertes Reporting und Verwaltung
kontinuierliche Datensicherung (CDP)
Disaster Recovery
Business Continuity

Auch warnen viele Experten, dass Backup und Recovery allein nicht mehr ausreichen. Unternehmen heutzutage brauchen zusätzliche und häufig komplexe Fähigkeiten, um mehr Flexibilität zu gewinnen und gleichzeitig die Risiken zu minimieren.


Zehn Schritte für eine bessere Multiplattform-Datensicherung

Unternehmen, die eine Datensicherungslösung implementieren wollen, die nahtlos über mehrere Plattformen funktioniert, sollten folgende Punkte berücksichtigen:

1. Vergewissern Sie sich, dass die Datensicherung nicht als notwendiges Übel angesehen wird. Während der Schutz von etablierten Plattformen als gut funktionierende Routine erscheint, kann eine Linux Migrationen völlig neue Herausforderungen im Hinblick auf den Datenschutz aufwerfen. Es sollte nicht zuerst Linux aufgesetzt und erst anschließend über die Sicherungsmöglichkeiten diskutiert werden.

2. Sie sollten nicht davon ausgehen, dass Ihre vorhandenen Backup- und Recovery-Produkte nahtlos in Linux-Umgebungen funktionieren. Auch Linux als Backup-Client kann sich bei datenintensiven Anwendungen als problematisch erweisen.

3. Schauen Sie bei einer Linux-Migration über den Tellerrand hinaus; betrachten Sie Ihre ganze Umgebung, um festzustellen, ob Linux auch eine brauchbare Lösung für entfernte Standorte sowie für das Datencenter ist.

4. Stellen Sie sicher, dass Ihre Datensicherungslösung Ihre spezielle Linux “Variante” unterstützt. Es ist nicht garantiert, dass alle weltweiten Linux-Distributionen umfassend unterstützt werden.

5. Vergewissern Sie sich, dass Ihre Organisation über die richtigen Fähigkeiten sowohl für eine Linux-Migration als auch für die Unterstützung der laufenden Datensicherung verfügt. Eine zentralisierte Verwaltung, die alle Daten gleich behandelt und keine speziellen Sachkenntnisse erfordert, ist ideal.

6. Echte Datensicherung umfasst mehr als nur Backup und Recovery. Sie sollten auch weitentwickelte Funktionalitäten in Betracht ziehen, wie Replikation, Snapshots, Reporting, Disaster Recovery und Business Continuity.

7. Eine Echtzeit-Replikation auf Byte-Ebene gewährleistet einen feinkörnigeren Schutz und vereinfacht dabei eine Migration auf Linux-Server.

8. Wählen Sie eine Datensicherungslösung, die Dateisystem-unabhängig arbeitet, so dass diese nahtlos über alle Plattformen funktioniert.

9. Ein zentralisiertes Management mit einem einzigen Kontrollpunkt ist entscheidend, um einen effizienten Betrieb sicherzustellen und die Mitarbeiterproduktivität zu erhöhen.

10. Konzentrieren Sie sich auf die beste verfügbare Datensicherungslösung, die sich problemlos skalieren lässt, um heutige und künftige Geschäftsanforderungen zu erfüllen.

Ohne Rücksicht darauf, ob die Priorität auf einem einfachen Backup und Recovery oder einer weitreichenden Business Continuity liegt, ist es wichtig Lösungen zu finden, die plattformunabhängig sind und damit nahtlos über alle Plattformen hinweg funktionieren. Die Notwendigkeit, die Daten ungeachtet ihres Ursprungs zu verlagern und zu schützen, bringt eine neue Art von heterogenen Datensicherungsprodukten hervor, die sich durch umfassende Flexibilität, Steuerung und Integration abheben.


Vorteile einer Echtzeit-Replikation

Eine Replikation auf Byte-Ebene erlaubt eine feinkörnigere Datensicherung, wobei sowohl eine skalierbare Leistung als auch die Anwendungsrelevanz für die Unterstützung der zunehmend verbreiteten Linux-Umgebungen gewährleistet wird. Außerdem ist eine asynchrone Echtzeit-Replikation ideal für Disaster-Recovery-Anwendungen geeignet.

Zu den weiteren entscheidenden Vorteilen einer Echtzeit-Replikation gehören optimierte konsolidierte Backups, eine einfachere Migration auf Linux-Server, eine verbesserte Verteilung von Content sowie die Optimierung geografisch verteilter SAN-Cluster. Die Möglichkeit einer Echtzeit-Replikation vorhandener Produktiv- und neuer Target-Server ohne Unterbrechung und ohne spezielle Hardware ist besonders bei einer Migration auf Linux-Server wichtig.

Durch die Möglichkeit einer Echtzeit-Replikation der Daten auf die Target-Plattform können die Unternehmen potenzielle Kosteneinsparungen und andere Vorteile der Migration auf Linux realisieren, ohne dass dies mit einem Ausfall unternehmenskritischer Anwendungen verbunden ist.


Multiplattform-Datensicherung spart Geld

Mit integriertem Datenschutz können Unternehmen alle Ressourcen aller Plattformen über eine zentralisierte Konsole verwalten. Ein einziger Kontrollpunkt gewährleistet einen effizienten Betrieb, wobei gleichzeitig die Mitarbeiterproduktivität deutlich erhöht werden kann. Dieses zentralisierte Management einer Multiplattform-Datensicherung erlaubt eine Reduzierung der administrativen Kosten um den Faktor zehn und damit eine Senkung der Gesamtkosten um einen Faktor von sieben bis neun.

Außerdem gestattet die optimierte Implementierung und die laufende Administration eine Reduzierung der künftigen Lohnkosten und damit der Gesamtbetriebskosten (TCO), so dass die Rentabilität (ROI) der Investitionen für die Datensicherung verbessert werden kann.


Nachfrage nach einer Multiplattform-Datensicherung steigt

Die Implementierung einer integrierten, ganzheitlichen Lösung für eine plattformunabhängige Datensicherung gewährleistet eine Business Continuity auf höchstem Niveau. Da Linux sich weltweit immer mehr durchsetzt, wird der Einsatz von Datensicherungsprodukten, die konsistente, zusammenhängende Möglichkeiten über alle Plattformen bieten, immer wichtiger.

Über die Zeit wird die Nachfrage nach einer Multiplattform-Datensicherung entsprechend der rasch zunehmenden Verbreitung von Linux weiter  steigen. Damit werden Organisationen aller Größen in der Lage sein, kritische, heterogene Umgebungen zu schützen, ohne dass Kompromisse oder große Budgets, Ressourcen oder Anforderungen für eine umfassende Cross-Plattform Business Continuity notwendig sind.