Google-Yahoo-Deal: Mit Einschränkungen zum Erfolg

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Die beiden Unternehmen geben nicht auf: Nachdem eine Kooperation von den Wettbewerbshütern blockiert wurde, hat man die Abmachung nochmal überarbeitet und einige Abstriche machen müssen.

Die beiden Suchmaschinen-Betreiber haben ihre Kooperationspläne noch nicht aufgegeben. Yahoo möchte im Rahmen der Zusammenarbeit in den eigenen Suchergebnissen Google-Anzeigen schalten und kassiert dafür Werbe-Gelder. Ein erster Vorschlag für einen möglichen Werbe-Austausch ist von den amerikanischen Wettbewerbshütern abgelehnt worden. Die haben nun reagiert und die Kooperations-Bestrebungen reduziert: Der Vertrag gilt nun für einen Zeitraum von zwei, statt zehn Jahren. Zudem haben Werbetreibenden die Möglichkeit zu entscheiden, ob ihre Anzeigen auch unter den Yahoo-Suchergebnissen erscheinen sollen. Auch werden die Erlöse durch die Zusammenarbeit auf maximal 25 Prozent der Yahoo-Einnahmen beschränkt.

Eine Zusammenarbeit der beiden Unternehmen entstand aus einer Notlage heraus: Yahoo wollte sich mit allen Mitteln gegen eine Microsoft-Übernahme wehren und hat sich dazu an den Erzrivalen Googlen gewendet. (Maxim Roubintchik)