Facebook: Auch mal die Klappe halten können

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Dass es unter anderem für die eigene berufliche Fortentwicklung von zeit zu zeit ganz sinnvoll sein kann, auch mal die Klappe zu halten, ist den aktiven Teilnehmern am Arbeitsleben nur allzu bekannt. Ein paar allzu aktive Facebook-Plappermäulchen lernen’s jetzt auf die harte Tour.

Schön ist das Leben als Saftschubse hoch über den Wolken sicherlich nicht immer, aber anstatt darauf zu hoffen, aus diesem Leben durch reiche Heirat, Erbschaft oder gar berufliche Fortbildung erlöst zu werden, haben 13 Mitarbeiter/innen von Virgin Atlantic den Weg der fristlosen Kündigung durch den Arbeitgeber vorgezogen.

In einer Facebook-Diskussion ließen sie mal so richtig raus, was ihnen auf dem Herzen lag: Dass zum Beispiel die Fluggäste ungehobeltes Lumpenproletariat seien, dass sich im Küchentrakt die Schaben herumtrieben und dass die Motoren der Virgin-Flieger in diesem Jahr bereits vier Mal ausgetauscht worden seien.

In der Geschäftsleitung, wo man hin und wieder offenbar auch mal einen Blick in Facebook wirft, stießen die Anmerkungen auf wenig Begeisterung, so dass man sich aufmachte, ihre Urheber zu identifizieren und aus dem Dienst zu entfernen. “Völlig unangebrachtes Verhalten” hält man den Beschäftigten vor – der Wahrheitsliebende hat’s halt nicht leicht … [gk]

Sydney Morning Herald