Dell: Firmen-PCs in Hochglanz-Optik

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Für kleine Unternehmen ist Dells neue Vostro-Serie gedacht. Elegante Optik und einfache Bedienung sollen die Geräte auszeichnen. Sogar ein Blu-ray-Laufwerk ist optional erhältlich.

Der PC-Riese Dell ist groß geworden durch nüchterne PCs für Profis und den Einsatz in Unternehmen. Doch die vom Marktforschungsinstitut Gartner viel beschworene »Konsumerisierung« der Unternehmens-IT scheint nun auch die Produktstrategie des texanischen PC-Herstellers zu erfassen. Die neuen Vostro-Desktops »speziell für kleine Unternehmen« könnten mit ihrer glänzenden Frontseite und den mattschwarzen Seitenflächen auch als schicke Home-PCs durchgehen. Dell bietet die Rechner in einer Tower-Version und als Slim-Tower an.

Blu-ray-Laufwerk für Backups
Ein Highlight der Vostros ist die Möglichkeit, auch Blu-ray-Laufwerke zu integrieren, etwa zur Sicherung von Daten.
Um Admins das Leben zu erleichtern wurden die Laufwerksschächte für schnellen, komfortablen Zugriff optimiert. Gegenüber der Vorgängergeneration wurde auch die Speicherkapazität der Festplatten erhöht: bis zu einem Terabyte beim Vostro 220, bis zu vier Terabyte beim Vostro 420.

Der 420 bietet immerhin eine recht üppige Ausstattung mit Anschlussmöglichkeit für zwei Monitore, zehn USB-Ports und sieben PCI-/PCIe-Slots für zusätzliche Netzwerk-, Sound- oder Grafikkarten. Für ältere Drucker oder Tastaturen stehen PS/2- und serielle Ports bereit.


Elegante Firmen-PCs: Dells neue Vostro-Serie. (Bild: Dell)

Laut Hersteller richten sich die neuen Systeme an kleine Unternehmen, die unkomplizierte und preiswerte Arbeitsplatzrechner suchen.
Die Preise beginnen ab 270 Euro (zuzüglich Mehrwertsteuer) für den Vostro 220 Slim-Tower.

Flexibler Support
In puncto Support setzt Dell nach eigenen Angaben auf den flexiblen ProSupport. Der umfasst zum Beispiel eine »proaktive 24/7-Wartung, die Bereitstellung von Leitfäden oder Software-Support.«

Business-Einsteiger von HP, Acer und Fujitsu-Siemens
Für die gleiche Zielgruppe, nämlich kleine und mittlere Unternehmen kommen von HP die HP Compaq-Serie und von Fujitsu Siemens die Esprimo-Rechner. Acer bedient das Segment mit den Veriton-PCs. Alle Rechnerklassen sind jeweils in ganz unterschiedlichen Formaten erhältlich: vom kompakten Ultra Small Form Factor über den klassischen Desktop bis zum wuchtigen Tower-Gehäuse. Die eigentlichen Unterschiede sind also bei Service und Support auszumachen.
(Mehmet Toprak)

Weblinks
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