Erneut Brandgefahr bei Sony-Akkus

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Einige PC-Hersteller müssen erneut Geräte zurückrufen, in denen Sony-Akkus stecken. Es besteht wieder einmal Brandgefahr.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Sony berichtet, müssen mehrere PC-Hersteller rund 100 000 Notebook-Akkus zurückrufen. Diese stammen von Sony und können überhitzen.

Schon einmal hatte Sony mit fehlerhaften Akkus zu kämpfen, die sich entzünden konnten. 2006 musste man 9,6 Millionen Akkus zurückbeordern.

Dagegen nimmt sich die neue Aktion vergleichsweise bescheiden aus. Am stärksten betroffen sind Reuters zufolge HP und Toshiba, die 74 000 beziehungsweise 14 400 Notebook-Akkus zurückrufen müssen. Es sollen aber auch Geräte von Acer, Dell und Lenovo betroffen sein.

Bislang kam es in 40 Fällen zu Überhitzungen, erklärte ein Sony-Sprecher: in 21 Fällen entstanden kleinere Brände, in vier Fällen kam es zu leichten Verbrennungen bei Personen. (Daniel Dubsky)