Online-Pornos sorgen für Depressionen

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Der Genuss von Erwachsenen-Inhalten hat mitunter fatale Folgen: Australische Forscher haben festgestellt, dass der Konsum zu Depressionen, Angstzuständen und dauerhaftem Single-Dasein führen kann.

Wissenschaftler der Swinburne University of Technology im australischen Melbourne haben eine erstaunliche Entdeckung gemacht: Regelmäßiger Konsum von Erwachsenen Inhalten im Internet hat gravierende Folgen. Betroffen sind laut den Experten zumeist Männer mit einem höheren Bildungsstand. Unseren Inquirer-Kollegen zufolge haben die Forscher bei diesen Versuchspersonen »beängstigend hohe« Raten an Depressionen und Angstanfällen beobachtet. Der Genuss von Adult-Inhalten nahm bei den Testpersonen immer erschreckendere Ausmaße an. Es wurde zu einer Sucht und die Teilnahme an Erotik-Chats und Webcam-Angeboten wurde mit der Zeit eher zur Regel als zur Ausnahme. Die Probanden waren auf der Suche nach einem immer größeren Kick. Bei 27 Prozent der Versuchspersonen wurden Depressionen festgestellt, bei 30 Prozent wurden Angstzustände diagnostiziert und weitere 35 Prozent wiesen typische Stress-Symptome auf.

Beängstigend ist laut den Forschern vor allem, dass Porno-Konsumenten im realen Leben oft zu einem Single-Dasein verdammt sind. Einen Partner finden die exzessiven Verbraucher nur in den seltensten Fällen, weil das Gegenüber oft nicht die geforderten Kriterien erfüllt. (Maxim Roubintchik)