Neues Geschäftsmodell: Squitting

Allgemein

Domainsquatting ist sooo 2007. Moderne Websharks machen in Twittersquatting.

Das Besetzen (a.k.a. “Squatting”) von Internetadressen (a.k.a. “Domains”) war in den letzten Jahren ein mitunter einträgliches Geschäft und wird es wohl auch noch eine Weile bleiben. Ein Beitrag auf Networkworld weist uns darauf hin, dass eine ähnliche Entwicklung inzwischen auch innerhalb des Microbloggingdienstes Twitter stattfindet.

Auch hier werden grossrahmig Marken- und Firmennamen registriert; früher oder später könnten diese bares Geld wert sein, und der Aufwand ist vergleichbar gering. Der Autor empfiehlt daher allen engagierten Web-Usern wie auch allen markenbewussten Firmen, für die eigene Präsenz im Twitter-versum Sorge zu tragen. Und nein, auf dem Klageweg bekommt man nicht alles, Hamburg liegt nicht in den USA und die Reichweite deutscher Wundergerichtsurteile ist auf die Grenzen von 1989 beschränkt.

Ähnliches düfte, beim zweiten Hinsehen, auch auf andere Teilmengen des Internet zutreffen: Was, wenn sich ein z.B. koreanischer Gamernoob mit Nick “Karstadt-Quelle”, “Mediamarkt”, oder “Daimler-Benz” zum Gespött von ganz Azeroth macht (a.k.a. “Squatcraft”)? Wird dann der Brandmanager des Konzerns gefeuert oder einfach die nächste Zielgruppengeneration ignoriert? [fe]

Networkworld