Microsoft wirft Blick in die Zukunft

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Die Professional Developer Conference in Los Angeles wurde genutzt, um ein paar Zukunftsprojekte zu enthüllen.

Der zuständige Senior-Vizepräsident Rick Rashid öffnete gestern das Entwicklungs-Füllhorn und stellte zum Beispiel Sensoren für den Netzwerkeinsatz vor. Damit sollen Umgebungen wie Server-Raum hinsichtlich der Temperaturschwankungen überwacht werden. Auch sei der Energieverbrauch für Kühlung und Kapazität mit solchen Installationen besser zu errechnen.

Microsoft stellte zudem eine Erweiterung seines interaktiven Digital-Tisches namens Surface vor. Sie werde “Second Light” genannt und könne Objekte oberhalb des Tischdisplays erkennen. Das erlaube ganz neue Dimensionen der Interaktion mit dem System. Nutzer könnten beispielsweise ein Blatt Papier über den Tisch schieben – je nach Person tauche eine andere bildliche Projektion auf dem Papier auf. Das ließe sich für spielerische Zwecke, Kartenausschnitte, Präsentationen oder für die Teamarbeit an Dokumenten nutzen. Auf einem Surface-Zweitdisplay seien künftig Programme und Menüs untergebracht.

Abschließend präsentierte Rashid noch das Lernprogramm Boku, das eine 3D-Umgebung zur besseren Visualisierung von komplexen Inhalten nutze. Man könne sich künftig auch Varianten dieser Technik für Gesundheitsvorsorge und Analyse vorstellen, so der Manager.

Daneben gab es auf der PDC natürlich auch das neue Windows 7 zu sehen, die Online-Versionen von Word & Co. und die Cloud-Computing-Plattform Azure. (Ralf Müller)