Luxushandy: Motorola macht auf exklusiv

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Wenn es mit den Massenmodellen nicht mehr so klappt, vielleicht gehen dann künstlich verknappte Edel-Handys? Motorola probiert es aus.

Verzweiflungstat oder Geniestreich? Mit dem Luxushobel legen die Amerikaner eine rasante Wendung hin, denn vor kurzem wurde noch das Hohe Lied der Billig-Handy-Armada gesungen sowie schon mal Lobgesänge für Android angestimmt. Nun also der Spagat hin zur Vertu-Schiene: Bei eBay jedenfalls werden die kommenden Aura-Mobiltelefone zum atemberaubenden Startpreis von 2.100 Dollar angeboten. Kommen soll der Motorola-Hoffnungsträger exakt am 4. Dezember.
Das ungewöhnliche uhrenartige Design (schweres Stahlgehäuse) mit dem kreisrunden Display ist sicher Geschmackssache. Das rundliche Display stellt immerhin rund 16 Millionen Farben dar und verspricht eine scharfe Darstellung dank feinster Dot-Matrix. Die Mechanik fühle sich wie bei einem Schweizer Taschenmesser an und funktioniere auf Dauer auch so präzise und zuverlässig, wird versprochen. Alle Oberflächen seien gehärtet und kratzfest, gemacht für die Ewigkeit.

Der Hersteller entwickelte extra für Aura ein individuelles Benutzerinterface, wobei erst ein Praxistest zeigen wird, wie sinnvoll das Ganze gelungen ist.
Technisch klingt die Ausstattung des Quad-Band-Handys eher gewöhnlich: 2 Megapixel-Kamera, 2 GByte integrierter Speicher (kein Kartenslot!), Bluetooth, USB 2.0, Radio- und Musik-Funktion sowie ein Miniatur-810 mAh-Akku, der angeblich wenigstens 225 Stunden Stand-By schaffe. Wer glaubt, das Aura im regulären Handel günstig schießen zu können, irrt: Motorola plant wohl, den Preis dauerhaft bei 2.000 Dollar zu halten. (rm)

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