GData InternetSecurity 2009
Rundumschutz für den PC

Mit seiner doppelten Scan-Engine erkennt GDatas Antivirenlösung mehr Schadprogramme als andere Tools. Dank der Boot-Funktion der Programm-CD werden Viren auch von NTFS-Festplatten gelöscht.

von Achim Wagenknecht 0

Gute Erkennungsleistung

Ein Virenscan unter Windows kann nicht alle Dateien untersuchen: Auf jede Menge Systemdateien ist der Zugriff blockiert. GData InternetSecurity umgeht dieses Problem mit einer startfähigen Programm-CD, die auf Debian-Linux beruht und die grafische Oberfläche XFCE mitbringt. Das vorgesehene Signatur-Update funktionierte leider nicht auf jedem Testrechner. Das ist aber nicht weiter tragisch, denn zum Programm gehört ein Modul, mit dem man eine neue Boot-CD mit aktuellen Virensignaturen unter Windows brennen kann. Das Virenschutzprogramm kann auf NTFS-Partitionen schreiben und Viren dort löschen. Seine Berichte speichert es auf der Festplatte oder auf einem USB-Stick.

Aus einem Test-Sample von 949 Viren lässt GData nur eine Datei übrig, was einer Erkennungsrate von 99,9 Prozent entspricht: sehr gut. Weniger gut ist allerdings die Scan-Geschwindigkeit von 6 MByte pro Sekunde. Beschleunigt hat GData aber das Wächter-Modul: Das bremst die Systemleistung nur noch um 12 Prozent, wenn es auf höchste Geschwindigkeit eingestellt ist.

GData InternetSecurity 2009

Die Erkennungsleistung von GData InternetSecurity 2009 ist sehr überzeugend. Lediglich einen Schädling übersieht der Virenscanner im Test.

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