Endlich: Roboter werden nützlich

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Nachdem Roboter bisher vor allem auf Tätigkeiten wie Treppensteigen und Ähnliches gedrillt wurden, haben Toyota und die Universität Tokio nun ein Modell vorgestellt, das sich tatsächlich im Haushalt nützlich machen kann.

Der Prototyp namens AR schafft es tatsächlich, einen Raum zu fegen, Geschirr abzuräumen und Hemden aufzuheben und in die Waschmaschine zu stecken; um unter einem Tisch sauberzumachen, bewegte er sogar das Mobiliar – mehr als manche Putzfrau zu tun bereit ist.

Der Roboter ist 155 cm hoch, wiegt 130 Kilo und läuft auf Rädern. Seine Erfinder haben ihn vor allem darauf getrimmt, Objekte wie Möbel und Reinigungsutensilien zu unterscheiden. Besondere Mühe hat man sich gegeben, ihm beizubringen, Wäsche anhand der Falten zu erkennen und mit ihr sorgsam umzugehen.

AR soll durch die Analyse von Fehlern lernen und sein Verhaltensmuster ändern können; er hat zwei Arme, fünf Kameras und Laser-Sensoren. Derzeit soll er noch etwas tapsig und langsam sein, dafür gibt er aber keine Widerworte.

Entwickelt wurde die Maschine nach Auskunft der Forscher als Reaktion auf die zunehmende Alterung der Gesellschaft – wenn sich keiner mehr bücken kann, soll AR einspringen. [gk]

Daily Tech