Sony Vaio VGN-Z11V
Scharf, schnell, schick und sicher

MobileNotebook

Leistungsstarke Notebooks müssen nicht klobig sein – das beweist Sony mit seiner Z-Serie: Die Geräte verfügen über alles, was ein anspruchsvoller Nutzer braucht – und mehr. PC Professionell hat einen Blick unter die Carbon-Hülle geworfen und das Z auf Herz und Nieren geprüft.

Top-Display mit LED-Backlight

Ursprünglich gedacht für Business-Kunden hat die Z-Serie noch viel mehr zu bieten. Es macht den Eindruck, als hätte Sony in dem Vaio VGN-Z11V versucht, sämtliche modernen Technologien auf engstem Raum unterzubringen, angefangen bei der Centrino-2-Plattform bis hin zu einem 13,1-Zoll-Display in HD-Auflösung. Apropos Display: Der Bildschirm des Z ist extrem flach. Kein Wunder, schließlich handelt es sich um ein Modell mit LED-Backlight und X-black-Technologie. Im Gegensatz zu einem gewöhnlichen LCD-Bildschirm sorgt LED-Backlight für eine gleichmäßigere Ausleuchtung. Dadurch werden zum Beispiel auch die Ecken klar beleuchtet. Je schmaler das Seitenverhältnis eines Bildschirms ist, desto komplexer ist es diese zu beleuchten. Sony setzt in dem Z auf das 16:9-Format, womit der Schritt zu LED-Backlight also naheliegend ist. Die Technologie ist noch relativ jung und auf Grund der hohen Anschaffungskosten wenig verbreitet. Bei X-black handelt es sich um eine Art Display-Beschichtung. Die Schicht ist weder matt noch spiegelnd: Matte Bildschirme verhindern zwar Spiegelungen, sorgen jedoch oft für ein kontrastloses, unscharfes Bild und verringern den maximal sichtbaren Blickwinkel. X-black ist zwar nicht ganz so matt, bewirkt jedoch ein deutlich kontrastreicheres, schärferes und farbenfroheres Bild. Im Test ist die Bildschirmqualität mehr als überzeugend und selbst die äußersten Ränder der Ecken sind klar ausgeleuchtet.

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Überzeugend ist auch die restliche Hardware: Sony verbaut im von uns getesteten Gerät einen Intel Core 2 Duo P9500 Prozessor (basierend auf der Centrino-2-Plattform) und stolze 4 GByte DDR3-RAM mit einem Takt von 1066 MHz. Schade nur, dass als Betriebssystem nur eine 32-Bit-Variante von Windows Vista Business zum Einsatz kommt, die nur maximal 3,5 GByte Speicher ansprechen kann, wodurch die restlichen 500 MByte des Vaio ungenutzt bleiben. In den Leistungstest schlägt sich das Z überragend: In PCMark 2005 erreicht der Speicher stolze 5370 Punkte und in PCMark Vantage 2205 Punkte. Auch der Prozessor stellt so manch ein Gaming-Notebook in den Schatten: In PCMark 2005 fährt der CPU beachtliche 6337 Punkte ein. Selbst bei der Spieleperformance braucht sich das Vaio-Notebook nicht zu verstecken und überbietet mit 3479 (2005) und 3676 (Vantage) Punkten unseren bisherigen Spitzenreiter unter den Business-Notebooks das Lenovo Thinkpad T6. Für die nötige Leistung sorgt dabei eine Nvidia GeForce 9300M GS mit 256 MByte RAM – von der Performance leider nur Mittelmaß aber genug für ein Business-Gerät.


Überall erreichbar dank UMTS

Für ausreichend Speicherplatz sorgt eine 320 GByte SATA-Festplatte: Die dreht sich mit 5400 Umdrehungen pro Minute und erreicht in dem Festplatten-Benchmark von HD-Tune mit einem Datendurchsatz von durchschnittlich 50,3 MB/s eine fast desktopähnliche Performance. Die HDD-Leistungstests von PC Mark 2005 und Vantage sind mit 4463 und 2730 Punkten ebenfalls überragend. Einzig die Leistung des integrierten DVD-Brenners ist mit einer Lesezeit von 09:17 und einer Schreibzeit von 13:31 Minuten für unsere Test-DVD nur Mittelmaß. Das kann das Dell Latitude D630c zum Beispiel deutlich besser.

Ursprünglich gedacht für Business-Kunden hat die Z-Serie noch viel mehr zu bieten. Es macht den Eindruck, als hätte Sony in dem Vaio VGN-Z11V versucht, sämtliche modernen Technologien auf engstem Raum unterzubringen, angefangen bei der Centrino-2-Plattform bis hin zu einem 13,1-Zoll-Display in HD-Auflösung. Apropos Display: Der Bildschirm des Z ist extrem flach. Kein Wunder, schließlich handelt es sich um ein Modell mit LED-Backlight und X-black-Technologie. Im Gegensatz zu einem gewöhnlichen LCD-Bildschirm sorgt LED-Backlight für eine gleichmäßigere Ausleuchtung. Dadurch werden zum Beispiel auch die Ecken klar beleuchtet. Je schmaler das Seitenverhältnis eines Bildschirms ist, desto komplexer ist es diese zu beleuchten. Sony setzt in dem Z auf das 16:9-Format, womit der Schritt zu LED-Backlight also naheliegend ist. Die Technologie ist noch relativ jung und auf Grund der hohen Anschaffungskosten wenig verbreitet. Bei X-black handelt es sich um eine Art Display-Beschichtung. Die Schicht ist weder matt noch spiegelnd: Matte Bildschirme verhindern zwar Spiegelungen, sorgen jedoch oft für ein kontrastloses, unscharfes Bild und verringern den maximal sichtbaren Blickwinkel. X-black ist zwar nicht ganz so matt, bewirkt jedoch ein deutlich kontrastreicheres, schärferes und farbenfroheres Bild. Im Test ist die Bildschirmqualität mehr als überzeugend und selbst die äußersten Ränder der Ecken sind klar ausgeleuchtet.

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Überzeugend ist auch die restliche Hardware: Sony verbaut im von uns getesteten Gerät einen Intel Core 2 Duo P9500 Prozessor (basierend auf der Centrino-2-Plattform) und stolze 4 GByte DDR3-RAM mit einem Takt von 1066 MHz. Schade nur, dass als Betriebssystem nur eine 32-Bit-Variante von Windows Vista Business zum Einsatz kommt, die nur maximal 3,5 GByte Speicher ansprechen kann, wodurch die restlichen 500 MByte des Vaio ungenutzt bleiben. In den Leistungstest schlägt sich das Z überragend: In PCMark 2005 erreicht der Speicher stolze 5370 Punkte und in PCMark Vantage 2205 Punkte. Auch der Prozessor stellt so manch
ein Gaming-Notebook in den Schatten: In PCMark 2005 fährt der CPU beachtliche 6337 Punkte ein. Selbst bei der Spieleperformance braucht sich das Vaio-Notebook nicht zu verstecken und überbietet mit 3479 (2005) und 3676 (Vantage) Punkten unseren bisherigen Spitzenreiter unter den Business-Notebooks das Lenovo Thinkpad T6. Für die nötige Leistung sorgt dabei eine Nvidia GeForce 9300M GS mit 256 MByte RAM – von der Performance leider nur Mittelmaß aber genug für ein Business-Gerät.

Die Akkulaufzeit ist erfreulicherweise alles andere als nur Durchschnitt: Für ein 13,1-Zollnotebook ohne Zusatzakku sind durchschnittliche 208 Minuten im PC Professionell Akku-Laufzeittest beachtlich – der Spitzenwert des Z lag sogar bei 212 Minuten. Unsere Testsoftware simuliert dabei die Arbeit eines normalen Business-Users und liefert damit realistische Laufzeitwerte. Durchgeführt wurden die Tests im Energiesparmodus.

An den Verbindungsmöglichkeiten wurde hingegen nicht gespart: So verbindet sich das Vaio-Notebook wahlweise mit dem UMTS-Netz samt HSDPA. Zusätzlich lässt es sich über WLAN 802.11a, b, g und sogar n, Bluetooth 2.0 und Gigabit-LAN an die Außenwelt anbinden. Der Datendurchsatz im WLAN ist mit 3728 kByte/s zwar akzeptabel aber für 802.11 Draft-N eher mau. Dafür punktet das Vaio jedoch in der Ergonomie.

Die Tasten der Tastatur sind leicht nach unten höhenversetzt und haben einen sehr angenehm klaren Anschlagspunkt. Typisch für Vaio-Notebooks: Die einzelnen Buttons sind klar voneinander getrennt. Der japanische Vaio-Design-Manager erklärte diese Entscheidung einst damit, dass man auch Frauen mit Fingernägeln die Möglichkeit geben möchte, bequem zu tippen. Wir stellen fest: Selbst mit klobigen Männerhänden ist es kein Problem, bequem zu schreiben. Das verbaute Touchpad ist ebenfalls sehr angenehm und hat eine papierartige Beschichtung, wodurch es sich klar von der glatten Handauflage unterscheiden kann. In unserem Touchpad-Benchmark schlägt es sich zwar nicht ganz so gut wie unser bisheriger Ergonomie-Spitzenreiter das Samsung SX22S, lässt jedoch kaum Wünsche offen.


Fazit

Das Vaio VGN-Z11V hat alles, was man sich wünschen kann: Für 3D-Animation auf Pixar-Niveau reicht die Leistung vielleicht nicht aus, dafür aber für den Großteil der typischen Anwendungsszenarien. Es ist klein und leicht – mit nur 1,4 Kilogramm sogar sehr leicht. Das verdankt das Gerät seinem stabilen Carbonfaser-Gehäuse. Das Z lässt wirklich kaum Wünsche offen. Wer das nötige Kleingeld hat, kann bedenkenlos zugreifen.

Vaio VGN-Z11V
Hersteller: Sony
Internet: vaio.sony.de
Preis: 2.499 Euro (Modelle mit schwächeren Prozessoren ab 1.799 Euro)

Note: sehr gut
Leistung (35%): sehr gut
Ergonomie (25%): gut
Ausstattung (15%): sehr gut
Akkulaufzeit (15%): sehr gut
Service (10%): gut

Technische Daten
Prozessor: Core 2 Duo P8400 (2,53 GHz, 1066 MHz FSB, 6 MByte L2-Cache)
Grafikkarte: Nvidia GeForce 9300M GS
Arbeitsspeicher: 4 GByte
Festplatte: 320 GByte Toshiba
Display: 13,1 Zoll (1600 x 900 Bildpunkte)
Gewicht: 1.499 g
Abmessungen: 31,4 x 21 x 2,4 – 3,3 cm (B x T x H)

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