Open-Xchange: Einfachere Administration mit neuer Version

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Die Groupware Open-Xchange ist in einer neuen Version zu haben, die bereits ein Linux-Paket als Betriebssystem mitbringt. Admins sparen sich so einiges an Installations- und Verwaltungsaufwand.

Anfang November soll die Open-Xchange Appliance Edition auf den Markt kommen. Sie kombiniert die bekannte Groupware-Lösung mit dem Univention Corporate Server 2.1 (UCS) und bietet eine grafische Oberfläche für Installation und Administration. Damit will man vor allem bei Mittelständlern punkten, die oft nur wenig Ressourcen haben und sich nicht mit dem Aufsetzen eines Linux-Systems für ihre Groupware herumschlagen wollen oder können.

Damit ist die Appliance Edition der Nachfolger der Open-Xchange Express Edition, die man im vergangenen Jahr vorstellte und die noch auf Ubuntu setzte. Wie bei dieser brauchen sich Admins nicht um die Wartung kümmern, da Updates automatisch eingespielt werden können. Die komplette Konfiguration und Verwaltung erfolgt über eine Web-Oberfläche.

Die Appliance Edition bietet die von Open-Xchange bekannten Funktionen für die Verwaltung von Mails, Kontakten und Terminen über eine Web-Oberfläche, bei der dank Ajax Desktop-Feeling aufkommt. Dazu kommen Dokumentenverwaltung und mithilfe von Konnektoren auch der Datenabgleich mit Outlook.

Das Groupware-Komplettpaket kostet für zehn Nutzer im ersten Jahr 450 Euro und 112,50 Euro für die Folgejahre. Jeder weitere Nutzer schlägt mit 45 Euro im ersten Jahr und anschließend mit 11,25 Euro pro Jahr zu Buche (jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer). (Daniel Dubsky)