Muxlim startet Second Life für Moslems

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Und will damit eine Werbeplattform für virtual-reality-unterversorgte Moslems schaffen.

Bisher hat die Social Networking Site Muxlim schon mehr als 1,5 Millionen Visitors im islamischen Kulturraum. Jetzt soll eine virtuelle Welt im Stil von Second Life dazugeschaltet werden. Der USP ist schnell erklärt: Im Unterschied zu westlichen Online-Angeboten und Online-Games, die wegen pauschal unterstellten Verstössen gegen die islamische Kultur zugangsgesperrt sind, ist Muxlim ein offenes Tor zur Online-Unterhaltung.

Fragt sich nur, wie lange, wenn freizügige Tunesierinnen mit völlig unverschleierten Avataren auf traditionalistische Hardcore-Saudis treffen, die bis auf den heutigen Tag Stammesgebräuche und Religionsgebote durcheinanderbringen.

Ashar Saeed, Vice President von Muxlim.com (Friede sei mit ihm), sieht jedenfalls eine goldene Zukunft für sein Unternehmen voraus: Westliche Konzerne wie Coca Cola hätten ja ansonsten kaum Werbemöglichkeiten rund um Mekka, und würden sich daher sofort mit Millionenbeträgen einbringen. Und das in etwa vier bis sechs Wochen, dann soll die VR online gehen. [fe]

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