Lexmark: Nur das B2B-Geschäft läuft noch rund

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Die Geschäfte des amerikanischen Druckerherstellers schwächeln. Vor allem Tintenstrahldrucker befinden sich auf dem absteigenden Ast.

Lexmark International Inc. musste im vorigen Quartal einen fünfprozentigen Umsatzrückgang hinnehmen. Die Erlöse pendelten sich bei 1,13 Milliarden Dollar (rund 900 Millionen Euro) ein. Einzig der Business-Bereich, der sich um die Firmenkunden kümmert, legte im dritten Quartal um vier Prozent zu und stemmt damit den wachsenden Löwenanteil des gesamten Umsatzes: 760 Millionen Dollar macht das B2B-Geschäft schon aus.

Grund für das schlechte Umsatzergebnis bei Lexmark seien das nachlassende Konsumentengeschäft (minus 21 Prozent) und die besonders stark sinkende Nachfrage bei den Tintenstrahldruckern. Erhebliche Ausgaben für die Restrukturierung des Unternehmens sowie für die Entwicklung neuer Produkte belasten das Ergebnis zusätzlich. Daher werde auch das Schlussquartal nicht besser ausfallen, sondern weiterhin schmelzende Erlöse sehen. (Ralf Müller)