Apple-Chef verspottet Netbooks

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Der Apple-CEO Steve Jobs behauptet, dass sein Unternehmen kein Netbook nötig hat. Schließlich biete das iPhone ja die gleiche Funktionalität und überhaupt könne er sich keinen richtigen Rechner unter 500 Dollar vorstellen.

Der Apple-Chef hat sich klar ausgedrückt: »Freundlich formuliert, werden nicht viele von ihnen [Netbooks] verkauft«. Der derzeitige Markt sei laut dem CEO des Apfelhändlers noch sehr klein und auch zukünftig unbedeutend. »Wir wissen nicht wie wir einen 500-Dollar-Rechner herstellen sollen, der nicht ein Stück Schrott ist«, meint Steve Jobs, »Wir entscheiden uns in bestimmten Marktsegmenten vertreten zu sein und wir entscheiden uns in anderen Marktsegmenten nicht vertreten zu sein«. Auch brauche Apple seinen Angaben zufolge keine Netbooks, da das iPhone den entsprechenden Markt bereits bedient, zitiert ihn die ComputerWorld.

»Wir werden damit fortfahren einen immer besseren und besseren Wert für die Kunden zu liefern, die wir ausgesucht haben«, fügt Jobs an. Im Netbook-Markt ist seiner Meinung aber noch nicht das letzte Wort gesprochen. Man würde bei Apple derzeit abwarten und sehen wie sich der Markt entwickelt, so der CEO. »Wir haben ein paar ziemlich interessante Ideen, wenn die Nachfrage weiter wächst«. (Maxim Roubintchik)