F-Secure fordert globale Internet-Schutztruppe

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Ohne die Gründung einer Online-Polizei werde das Internet-Business eines Tages unter die Räder kommen, prophezeien die Skandinavier.

F-Secure meldet ständig die schlimmsten Angriffe auf unseren Datenbestand (zum Beispiel hier und hier
oder auch hier). Das sei ja alles so schlimm, dass die Online-Weltgemeinschaft nun unbedingt eine richtige Internet-Polizei benötige, fordert Manager Mikko Hypponen. Allein schon, um dem internationalen Chaos diverser nationaler Gesetze, Bestimmungen und juristischen Folgen (-losigkeit) zu entkommen. Das sei ineffektiv und erlaube es den Bösewichten, mit ihren Aktivitäten in sichere Drittländer auszuweichen.

“Wir sollten wirklich übernational eine Online-Version von Interpol – aka ‘Internetpol’ – schaffen, um die Drahtzieher am Ende der Malware-Futterkette zu ermitteln und dingfest zu machen”, träumt Hypponen. Ansonsten werde die kriminelle Web-Elite dank ihrer Erfolge stärker und größer und drohe, das ganze Internet-System aus Business, Banking und E-Commerce zu Fall zu bringen, sieht der Finne schwarz. (Wer gerade Wirtschaftsnachrichten verfolgt bekommt das Gefühl, dass wir das auch ganz ohne die Kriminellen schaffen könnten). Wie Master Hypponen die Weltgemeinschaft dazu bringen will, sich darauf zu einigen, behielt er leider für sich. (rm)

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