Yahoo: Noch mehr sparen, noch mehr entlassen

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Morgen ist bei Yahoo die Bekanntgabe der Zahlen fürs dritte Quartal fällig, und so wie’s aussieht, wird sie einhergehen mit der Ankündigung einer neuen Kündigungswelle.

Nachdem bereits im Januar um die 1.100 Mitarbeiter entlassen wurden, soll die Zahl diesmal noch höher liegen – Spekulationen reichen bis in die Größenordnung von 3.000 Jobs, die wegfallen werden. Die üblichen gut informierten Quellen gehen davon aus, dass der Personalabbau sämtliche Bereiche von Yahoo erfassen wird.

Das Unternehmen soll außerdem alle Manager aufgefordert haben, Bereiche zu benennen, in denen sich das operative Budget um 15 Prozent senken lässt.

Analysten weisen jedoch auch darauf hin, dass Yahoo nicht als Einzelfall vom Schicksal besonders hart gestraft wird: Zumindest in den letzten Tagen sei die Kursentwicklung auch nicht schlimmer gewesen als im Markt insgesamt, und auch andere Technologiefirmen entließen gerade kräftig.

Was den Kursabsturz (und die Konsequenzen) bei Yahoo so tragisch erscheinen ließe, sei einfach die Tatsache, dass man zum richtigen Zeitpunkt teuer an Microsoft hätte verkaufen können. Aber welcher Aktienbesitzer denkt sich das gerade nicht …. [gk]

CNET