Bitkom setzt sich für Web 2.0 ein

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Eine aktuelle Publikation des Branchenverbands Bitkom zeigt: Viele Firmen experimentieren mit Web-2.0-Anwendungen, die strategische Ausrichtung auf ein durchgängiges Enterprise 2.0 steht aber erst noch am Anfang. Dabei werden Web-2.0-Technologien für Unternehmen immer wichtiger.

Der IT-Branchenverband Bitkom hat zwei neue Publikationen zum Thema-Social-Networking-Plattformen und deren Vorteile für Unternehmen veröffentlicht. Für die Bitkom-Studie „Enterprise 2.0 – Analyse zu Stand und Perspektiven in der deutschen Wirtschaft“ wurden über 400 Unternehmen verschiedener Branchen befragt.

Über 400 Unternehmen hat Bitkom für die Web-2.0-Studie befragt.

Laut Umfrage sind Wikis und Instant-Messaging-Anwendungen in deutschen Firmen und Organisationen schon weit verbreitet. 87 Prozent der befragten Unternehmen gehen davon aus, dass Web-2.0-Technologien in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen werden. Durch deren Einsatz reagieren Unternehmen flexibler und verkürzen die Innovationszyklen. Zudem können sie neue Talente besser anwerben.

Web 2.0 als Unternehmensphilosophie
In dem Bitkom-Positionspapier „Enterprise 2.0 – auf der Suche nach dem CEO 2.0: Neue Unternehmensphilosophie gewinnt Konturen“ beschreiben die Autoren Enterprise 2.0 als eine ganzheitliche Unternehmensphilosophie, die auf Selbstorganisation, flache Hierarchien und Partizipation setzt .

Eine besondere Rolle haben Themen wie Unternehmensführung, Freiräume für Mitarbeiter, Unternehmenskultur, Einführungsstrategien und Aufgaben bei der Integration von Web 2.0 in die bestehende IT. Sieben Fallbeispiele aus Handel, Versicherungs- und Gesundheitswirtschaft sowie Hightech-Branche illustrieren anschaulich, wie Organisationen und Unternehmen schon heute Web-2.0-Technologien nutzen können.
Stefan Girschner/mt

Weblinks
Publikationen von Bitkom