Verschlüsselte Mails und Authentifizierung helfen Firmen

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Millionen Datensätze der Kunden werden geklaut, Geschäftmails ausspioniert, Telefonate von Aufsichtsräten abgehört – die (Un-) Sicherheit sensibler Daten wird heftig diskutiert. OpenLimit bietet Lösungsansätze.

So manches Unternehmen dürfte überfordert sein, den gestiegenen Sicherheitsanforderungen an gespeicherte Datensätze und Vorratshaltung zu entsprechen. Prominentes Versagen führte gerade erst die Deutsche Telekom vor. Als Reaktion forderten Datenschutzexperten gerade auf einer internationalen Konferenz in Straßburg höhere Standards zum Schutz von sensiblen Personendaten.

Unternehmen brauchen dringend entsprechende Lösungen, um Datenaustauschprozesse sicher zu machen. Auch E-Mails seien ein neuralgischer Punkt, denn wie Postkarten geben sie ihren Inhalt im Klartext wieder. Unbefugte haben ein leichtes Spiel, da laut Christopher Wolf, IT-Experten der Ruhr-Universität in Bochum, etwa 95 Prozent aller geschäftlichen Nachrichten unverschlüsselt das Haus verlassen. Dafür stellte OpenLimit in Straßburg eine simple Lösung vor: Mit CC Sign reiche ein Mausklick in Outlook oder Thunderbird, schon werde die ausgehende E-Mail verschlüsselt.

Eine Smartcard mit digitalem Zertifikat sorgt ergänzend dafür, dass die Daten praktisch unknackbar bleiben. Auch könne sie gleich noch die elektronische Authentifizierung im Unternehmen erledigen, was die Datenaustausch- und Freigabeprozesse schütze und erleichtere. Das System werde erfolgreich von Krankenversicherungen eingeführt. (Ralf Müller)