Second Life trotzt der Finanzkrise

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Im ersten Leben purzeln Banken wie Dominosteine, aber die Virtualität beweist ein krisenfestes Geschäftsmodell.

John Zdanowski, Financial Director beim Second-Life-Anbieter Linden Lab, meldet sich angesichts der aktuellen weltweiten Finanzkrise zu Wort. “Trotz des Chaos in der Weltwirtschaft bleiben die Indikatoren für die Ökonomie von Second Life unbeeinflusst”, erklärte er gegenüber AFP, und weiter “Second Life wurde vom verwirrten Markt der realen Welt bisher nicht betroffen”.

Mit etwa 10 Millionen kostenloser Accounts und rund 50.000 aktiven Teilnehmern, die auch am (virtuellen) Wirtschaftsleben teilnehmen, ist Second Life nicht einmal der grösste virtuelle Quell wirtschaftlicher Stabilität. Verglichen mit den über 11 Millionen zahlender Abonnenten von Blizzards World Of Warcraft und ihrer riesigen Ingame-Ökonomie aus Goldfarmern in China oder Indien und ungeduldigen westlichen Teenagern bleibt Second Life weit zurück.

Hauptsache stabil – am Ende stimmt es doch, was die Insider sagen, dass nämlich Gaming (oder so-was-ähnliches-wie-Gaming im Fall von SL) auch und gerade in schwierigen wirtschaftlichen Situationen den grössten Unterhaltungsgegenwert für das schmale Verbraucherbudget bietet. [fe]

Inq UK

Physorg