Opera-Studie: Nur 4,13% aller Websites befolgen den W3C-Standard

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Eine Untersuchung von 3,5 Millionen Sites zeigt die babylonische Code-Verwirrung des Web.

Die norwegischen Browser-Spezialisten haben aktuell erste Ergebnisse ihrer Web-Forschung mit dem Metadata Analysis and Mining Application Tool vorgestellt. Flash, so fanden die Opera-Ingenieure, hat sich tatsächlich als Standard durchgesetzt, und läuft auf etwa 35 % aller Webplätze. In China allerdings blubbern auf 67 % aller Websites Flashanimationen, in Dänemark nur auf 25 Prozent. Noch eindeutiger gewonnen haben Cascading Stylesheets (CSS) (80 %) und Javascript (75 %).

Die wirklich schlechte Nachricht ist aber, dass nur 4,13 Prozent aller untersuchten Webpräsenzen tatsächlich die W3C-Standards einhalten, obwohl das auf der Hälfte aller Seiten behauptet wird. Womöglich hängt die hohe Fehlerrate aber auch mit den verwendeten Editoren zusammen. Die besten Ergebnisse, und das dürfte kleinere Teile der Inquirer-Leserschaft verwirren, liefert Apples iWeb, dessen Produkte zu 81 % standardkonform sind. Schlusslicht ist das alte Schlachtschiff Adobe Dreamweaver, dessen erzeugte Sites nur zu 3,4 Prozent stimmen.

Nächster Schritt der Osloer Operatoren ist eine Code-Suchmaschine auf der Basis der bisherigen Arbeit, die Web-Developern die Arbeit erleichtern soll. [fe]

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