Microsoft lässt Yahoo noch nicht vom Haken

FinanzmarktSoftwareUnternehmen

Steve Ballmer, der Chef des Softwaregiganten, hat wieder Öl ins Feuer gegossen: Eine Kooperation macht laut dem Microsoft-CEO noch immer Sinn.

Derzeit führt der Windowshersteller mit Yahoo keine Unterredungen – zumindest offiziell. Steve Ballmer gab sich gestern Abend in Orlando (USA) aber doch sehr zuversichtlich: »Ich denke, es würde weiter wirtschaftlichen Sinn für ihre Aktionäre und unsere machen«, zitiert ihn die Financial Times. Diese Aussage hat dafür gesorgt, dass der Aktienkurs beider Unternehmen in die Höhe schoss. Auf der Technologiebörse Nasdaq schlossen Yahoos Wertpapiere mit einem Plus von 10,6 und Microsofts mit 6,8 Prozent. Erst letzte Woche hat ein Analyst verkündet, dass eine Übernahme des Suchmaschinenbetreibers für Microsoft momentan sehr lohnend wäre. Die Finanzkrise hat dafür gesorgt, dass Yahoos Aktien im Preis deutlich gesunken sind. (Maxim Roubintchik)