Intel: Solid-State-Disks für Unternehmen

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Der Halbleiterkonzern präpariere seine Flashspeicher derart, dass sie nun für den Einsatz in Enterprise-Storage-Lösungen taugen.

Intel bietet nach eigenen Angaben allen Systemintegratoren, Dienstleistern, VARs und Server-Produzenten ihre verbesserten Solid-State-Disks (SSDs) an. Angeblich werde Sun Microsystems als erster Hersteller die neue SSD-Generation in seinen Servern und Storage-Systemen einsetzen. Auch für Workstations seien die “X-25E Extreme SATA”-Modelle geeignet.

Sie fassen je 32 GByte und zeichnen sich durch Zuverlässigkeit und sehr hohe Datenraten bei Input-Output-Operationen aus, betont Intel. Das sei für seriöse Datenbank-Anwendungen auch die Voraussetzung. Ein geringer Energieverbrauch (2,4 Watt) und damit reduzierte Betriebskosten helfen, die Anschaffungskosten von 695 Dollar (1.000er-Preis) wieder zu amortisieren. Im Frühjahr 2009 folge eine 64-GByte-Variante.

Die X-25E-Platten im 2,5-Zoll-Formfaktor bestehen aus Single-Level-Cell Flash-Speicher in 50-nm-Technologie. Die Speichermedien würden die Input-Output-Performance von Servern, Workstations und Storage-Systemen gegenüber traditionellen Magnetlaufwerken um den Faktor 100 steigern, behauptet Intel. Die sequenziellen Schreib- und Lesegeschwindigkeiten der SSD werden mit 250 bzw. 170 MByte/s angegeben. (rm)